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CFD kommt aus dem englischen " contract for difference " und heisst woötlich übersetzt: Differenzkontrakte
Geschichte
CFD´s ( in diesem Fall Aktien CFD´s ) sind eine reine englische Erfindung. Bei den Engländern gibt es noch eine Stempelsteuer. Das heisst, wenn ein Engländer eine Aktie kauft und hält, dann zahlt er eine Steuer - die Stempelsteuer ( ca. 1,5 % beim Kauf und 1,5 % beim Verkauf ). Da diese Steuer das aktive Handeln mit Aktien sehr unattraktiv macht, da es in nicht unerhebliche Maß die Gewinne schmälert, wurde CFD´s erfunden.
Der Aktien - CFD Händler kaufte von nun an Aktien - hält sie aber nicht selbst in seinem Depot, sondern belässt diese im Namen und Depot der Bank, die diese Aktie in eigenem Namen in ihrer Eigenschaft als Börsenmitglied für den Händler erworben hat.
Praxis
1. Mittels eines Echtzeit- Orderroutingsystems ( STOCKBUSTER ) werden dem Händler im Puschverfahren automatisch handelbare Echtzeitkurse direkt vom XETRA System übermittelt.
2. Der Händler plaziert seine Order unmittelbar über STOCKBUSTER im XETRA System. Jede Order des Kunden hat Einfluss auf die Kursentwicklung an der Börse und wird in das System eingestellt und ausgeführt.Kein Makler oder Market Maker steht zwischen dem Kunden und dem elektronischen XETRA System.
3. Sobald die Aktien - CFD Order des Händlers an der Börse ausgeführt wird, bucht die Bank die Aktien im eigenen Namen und liefert sie nicht in das Kundendepot aus. Dem Konto des Händlers wird von der Bank an Stelle der Aktien ein Vertrag gutgeschrieben: Den CFD - Vertrag.
4. Da der Händler die Aktien nie erhält, muss er sie auch nicht bezahlen. Als Sicherheit fuer die spaetere Erfuellung zum Zeitpunkt der Abrechnung muss der Händler lediglich einen gewissen Betrag hinterlegen.Die sogenannte Margin. Diese beträgt je nach Volatilität der Aktie zwischen 10 und 50 Prozent.
Vorteile des Handels mit CFD´s
Vorteil 1:
Schnelle Gewinne durch Hebelwirkung ( bis zu 100 - facher Hebel ). CFD´s bieten Ihnen die Möglichket, mit geringem Kapitaleinsatz zu traden. Man benötigt in der Regel nur 5% des Kurswertes in einer Aktie ( ca. 1% bei Indizes ) als Kapitalhinterlegung. Diese Sicherheit wird auch "Margin" genannt.
Vorteil 2:
Sie können bei steigenden und fallenden Kursen spekulieren. So koennen Sie in jeder Marktlage hohe Gewinne erzielen und sind unabhaengig von der aktuellen Boersenentwicklung.
Groeßer ( naemlich 1 zu 20 bei Aktien und 1 zu 100 bei Indizes ) ist auch der mögliche Gewinnhebel ( also die Relation aus eingesetztem Kapital zu möglichem Gewinn ).
Vorteil 3:
CFD´s sind handelbar wie eine Aktie. MIt CFD´s steigt man nicht direkt in den Zugrunde liegenden Basiswert ein - man partizipiert von der Kursbewegung des Basiswertes. Die Differenz aus dem Einstiegskurs und dem Ausstiegskurs ist der direkte Gewinn - oder Verlust.
Vorteil 4:
Geringere Gebühren als beim Handels mit Optionsscheinen. Die transparente Preisstruktur von CFD´s bedeutet, dass im Gegensatz zu anderen Derivaten der Preis auf dem unterliegenden Instrument basiert. So profitieren Sie von Aktiensplitting und von Dividenausschüttung.
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